Von amazon.co.jp zu Lawson

Amazon ist hier in Japan längst nicht so groß wie in Europa oder Amerika. Der hiesige Marktführer für den Onlinehandel heißt Rakuten.

Aber da rakuten.co.jp im typisch japanischen, bunten Look daherkommt, keine eigene englische Übersetzung bietet und für mich auf Amazon trainierten Menschen eine leichte Reizüberflutung und Überforderung darstellte, habe ich meinen ersten hiesigen Online-Kauf dann doch bei Amazon getätigt. Zumal ich mir schon in weiser Voraussicht von zuhause aus ein Konto angelegt hatte. Das war die erste Überraschung: während die europäischen und der US-Store mit dem gleichen Login funktionieren, musste ich mir für amazon.co.jp einen neuen Account anlegen.

Sehr angetan bin ich von der Möglichkeit, sich das Paket an einen Convenience Store (コンビニ) seiner Wahl schicken zu lassen. Da diese rund um die Uhr geöffnet haben, sind sie vom Prinzip her so gut wie eine Packstation, nur dass es diese Märkte an jeder (ja, wirklich an jeder) Straßenecke gibt.

Und so konnte ich heute nach der Arbeit mein am Sonntag bestelltes Päckchen (Schutzhülle fürs Macbook, damit es auch im Rucksäcke gut aufgehoben ist) im Lawson um die Ecke abholen.